Wärmepumpe

Wärme aus Erde, Wasser und Luft

Das Prinzip einer Wärmepumpe entspricht dem umgekehrten Effekt eines Kühlschrankes. Dabei entzieht die Wärmepumpe der natürlichen Umgebung (Luft, Wasser oder Erde) die Wärme, sammelt sie und gibt sie an einen Warmwasserspeicher oder an einen Heizkreislauf weiter.

Um dies zu bewerkstelligen, brauchen Wärmepumpen nur ca. 1/4 der Energie, die restlichen 3/4 gewinnen sie aus der Umgebung.

  • ideal für Niedertemperaturheizungen (Fußboden- und Wandheizungen)
  • kombinierbar mit Sonnenkollektoren
  • geringer Platzbedarf in Aufstellräumen
  • extrem geringer Wartungsaufwand
  • sie können auch zum Kühlen verwendet werden (siehe Komfort)
  • Wärmerückgewinnung bei Wohnraumlüftung möglich
  • starke ökologische Komponente

Wärmegewinnung aus Erdwärme

  • erfolgt entweder durch senkrechte Erdsonden mittels Tiefenbohrung (rund 100 Meter),
    auch zur Kühlung geeignet!
  • oder durch horizontal verlegte Flächenkollektoren (kostengünstig, größerer Flächenbedarf), auch zur Kühlung geeignet!

Wärmegewinnung aus Grundwasser

Dabei sind zwei Brunnen erforderlich, einer zum Bereitstellen des Wassers und einer als Schluckbrunnen für die Wasserrückführung (gesetzliche Genehmigung erforderlich!). Der Schluckbrunnen soll in Richtung der Grundwasserströmung mindestens 15 m vom Entnahmebrunnen entfernt sein. Für 1 kW Heizleistung müssen mindestens 250 Liter Grundwasser pro Stunde bereitgestellt werden.

Wärmegewinnung aus der Außenluft bzw. auch aus der Abluft eines Hauses

Ist die einfachste und preisgünstigste Variante. Die Wärmegewinnung nimmt allerdings bei tiefen Temperaturen im Winter ab, wodurch eine Zusatzheizung notwendig ist. Bei einem Hausbelüftungssystem kann ein Großteil der Abluftenergie damit rückgewonnen werden.